BOII

Vom Retail-Fokus zur Wholesale-Bereitschaft: Boii schafft eine skalierbare Grundlage

Wenn Modemarken vom Einzelhandel und E-Commerce in den Großhandel wechseln, verändern sich die Anforderungen an Systeme grundlegend. Genau in dieser Situation befand sich Boii, als das Unternehmen beschloss, sein Geschäftsmodell zu erweitern und sich auf den Großhandel vorzubereiten.

Für CEO Lars Andresen ging es bei der Entscheidung nicht darum, noch ein weiteres System hinzuzufügen. Es ging darum, eine solide, branchenspezifische Grundlage zu schaffen, die Wachstum unterstützt, ohne unnötige Komplexität zu erzeugen.

Vom Retail-Fokus zu Wholesale-Ambitionen

Boii war bisher hauptsächlich als B2C-Unternehmen tätig. Das Unternehmen betreibt acht eigene Einzelhandelsgeschäfte sowie einen E-Commerce-Bereich und beschäftigt rund 12 Mitarbeitende in der Zentrale sowie mehr als 55 Mitarbeitende in den Filialen.

Historisch gesehen spiegelte die Systemlandschaft genau diese Struktur wider. Die Einzelhandelsgeschäfte liefen über POS-Lösungen, der E-Commerce wurde separat betrieben, und Business Central wurde nur für die grundlegende Finanzverwaltung genutzt.

„Als ich dazukam, hatten wir mehrere Systeme, die unterschiedliche Dinge taten. Zum Beispiel wurde die Finanzverwaltung in Business Central abgewickelt, aber nur auf einem sehr grundlegenden Niveau. In meiner Welt hätte das genauso gut ein einfaches Buchhaltungssystem sein können,“ erklärt Lars.

Mit der Entscheidung, ein Wholesale-Geschäft aufzubauen, reichte diese Struktur nicht mehr aus. Kollektionen, Preisstrukturen, Lagerverwaltung, Kostenkalkulationen und Wholesale-Kunden brachten eine Komplexität mit sich, die einen stärker integrierten Ansatz erforderte.

„Ich möchte ein einheitliches System, in dem Finanzwesen, Einkauf, ein Sales Portal und produktbezogene Strukturen zusammengeführt sind,

Je weniger Systeme man hat, desto weniger Fehlerquellen gibt es. Und je weniger Anbieter man benötigt, desto einfacher ist alles zu pflegen.“

LARS ANDRESEN

CEO VON BOII

Ein klarer Bedarf an einer konsolidierten Plattform

Für Lars war das Ziel von Anfang an klar: weniger Systeme, bessere Integration und geringeres operatives Risiko.

„Ich möchte ein einheitliches System, in dem Finanzwesen, Einkauf, ein Sales Portal und produktbezogene Strukturen zusammengeführt sind,“ sagt er.

„Je weniger Systeme man hat, desto weniger Fehlerquellen gibt es. Und je weniger Anbieter man benötigt, desto einfacher ist alles zu pflegen.“

Das führte Boii ganz natürlich in Richtung einer Business-Central-Umgebung. Doch die Wahl der Plattform war nur ein Teil der Entscheidung. Die Wahl des richtigen Partners war ebenso wichtig.

„Entscheidend ist, dass TRIMIT Fashion versteht. Wir müssen nicht erst erklären, was eine Kollektion ist, wie Saisons funktionieren oder was NOS bedeutet. Ihr seid einfach ein paar Schritte voraus,“

LARS ANDRESEN

CEO VON BOII

Eine vertraute Lösung aus einer vertrauten Branche

TRIMIT war für Lars kein unbekannter Name. Aus seinen früheren Positionen als CEO bei Second Female und Becksöndergaard Copenhagen hatte er bereits intensiv mit TRIMIT im Fashion-Kontext gearbeitet:

„Entscheidend ist, dass TRIMIT Fashion versteht. Wir müssen nicht erst erklären, was eine Kollektion ist, wie Saisons funktionieren oder was NOS bedeutet. Ihr seid einfach ein paar Schritte voraus,“ erklärt Lars.

Dieses Branchenwissen war ein entscheidender Faktor. TRIMITs Erfahrung mit fashionspezifischen Prozessen, kombiniert mit dem Verständnis für EU-Vorschriften und Compliance-Anforderungen, gab Boii die Sicherheit, dass die Lösung sowohl auf aktuelle als auch zukünftige Anforderungen abgestimmt sein würde.

„Im Moment bin ich mehr oder weniger eine Ein-Mann-Armee. Ich bin CEO, muss aber auch Finanzwesen, Systeme, Einkauf und Prozesse verstehen. Deshalb klang „Fashion Fast Track“ sofort nach dem realistischsten und wirtschaftlichsten Ansatz.“

LARS ANDRESEN

CEO VON BOII

Weniger Systeme. Weniger Komplexität. Mehr Kontrolle.

Neben der Fashion-Expertise lag die Stärke von TRIMIT für Boii in der Fähigkeit, Prozesse im gesamten Unternehmen zu konsolidieren.

Bislang hatte Boii mit separaten Systemen für Einzelhandel, E-Commerce und Finanzwesen gearbeitet. Es gab Integrationen, aber sie waren begrenzt, und der Gesamtaufbau wirkte nicht durchgängig zusammenhängend.

„Einige der Systeme, die wir genutzt haben, hatten klare Einschränkungen. Sie waren nicht vollständig integriert, und das erzeugt Reibung. Mir gefällt der Gedanke, dass bei TRIMIT viele der Dinge, die wir brauchen, bereits Teil der Plattform sind,“ sagt Lars.

Gleichzeitig betont Lars die Bedeutung von Flexibilität – insbesondere wenn es um die Integration externer Web-Lösungen geht:

„Es ist relativ einfach, Business Central mit einfacheren Systemen zu integrieren. Das gibt uns die Freiheit, dort die besten Tools zu wählen, wo es sinnvoll ist, ohne die Kontrolle über den Kern zu verlieren.“

Dieses Gleichgewicht zwischen Struktur und Flexibilität passt sehr gut zu TRIMITs Philosophie: We Mind Your Business.

TRIMIT Fashion FastTrack: einfach starten, auf Wachstum ausgerichtet

Einer der Gründe, warum Boii sich für TRIMIT entschied, war das TRIMIT Fashion FastTrack-Konzept – ein schlanker, branchenspezifischer Implementierungsansatz für Modeunternehmen, die schnell starten möchten, ohne vom ersten Tag an zu übertechnisieren. Lars erklärt:

„Im Moment bin ich mehr oder weniger eine Ein-Mann-Armee. Ich bin CEO, muss aber auch Finanzwesen, Systeme, Einkauf und Prozesse verstehen. Deshalb klang FastTrack sofort nach dem realistischsten und wirtschaftlichsten Ansatz.“

FastTrack konzentriert sich auf die grundlegenden Prozesse eines Modeunternehmens: Finanzwesen, grundlegende Produktstrukturen und Vertriebssetup – und lässt gleichzeitig Raum für spätere Erweiterungen, wenn die Organisation wächst.

„Es fühlte sich wie ein guter Weg an, einfach zu starten und später darauf aufzubauen. Nicht alles muss auf einmal implementiert werden,“ sagt Lars.

Dieses Gleichgewicht zwischen Struktur und Flexibilität passt sehr gut zu TRIMITs Philosophie: We Mind Your Business.

Schritt für Schritt auf den Wholesale vorbereiten

Im Rahmen der Partnerschaft hat sich Boii für das B2B-Portal und die Sales-Agent-Lösung von TRIMIT entschieden – zentrale Komponenten zur Unterstützung des kommenden Wholesale-Geschäfts.

Wenn Wholesale-Kunden, Kollektionen, Lageraufbau und Auftragsabwicklung zentral werden, ist ein dediziertes Sales Portal keine Option mehr, sondern notwendig:

„Wenn man mit Wholesale beginnt, braucht man Struktur und Kontrolle über Preise, Lagerbestände und Kalkulationen. Ohne die richtigen Systeme ist das schlicht nicht möglich.“

Gleichzeitig war Boii klar: Dies ist der Anfang der Reise – nicht das Ende. Die Zusammenarbeit ist noch neu, und der eigentliche Nutzen wird schrittweise entstehen, während sich das Wholesale-Geschäft entwickelt und die Plattform im gesamten Unternehmen aktiver genutzt wird.

Eine Plattform, die mit Blick auf die Zukunft gewählt wurde

Für Lars war die Entscheidung für TRIMIT letztlich eine strategische Entscheidung, geprägt von langfristigem Denken statt kurzfristiger Optimierung.

„Für mich gab es eigentlich nur eine Richtung: in eine Business-Central-Umgebung zu wechseln und die Dinge richtig aufzubauen,“ sagt er.

„Sowohl wegen der neuen Vertriebsinitiativen als auch, weil einige der Systeme, die wir genutzt haben, schlicht nicht mehr ausreichen.“

Mit TRIMIT erhält Boii eine Plattform, die gemeinsam mit dem Unternehmen wachsen kann, ohne dass Systeme ersetzt werden müssen, sobald die Komplexität zunimmt.

Es ist eine bewusste Entscheidung, basierend auf Erfahrung, Realismus und einem klaren Verständnis davon, wohin sich das Unternehmen entwickeln möchte.

Nicht überambitioniert. Nicht übertechnisiert. Sondern eine solide Grundlage, die geschaffen wurde, um Wachstum zu unterstützen, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist.

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Warum Fast Track für Boii Studios sinnvoll war

Für Boii Studios ging es bei Fast Track nicht darum, Abkürzungen zu nehmen – sondern darum, pragmatische Entscheidungen zu treffen. Lars erklärt:

„Ich hätte viel lieber ein Meeting mit Claus (oder jemand anderem) von TRIMIT, der Styles, Größen und Fashion-Logik versteht, als mit einem ganzen Raum voller Entwickler zu sitzen. Wenn etwas integriert werden muss, kann das auf einer anderen Ebene erledigt werden.“

Ebenso wichtig war das Vertrauen in die Erfahrung von TRIMIT:

„Ich habe keine Angst, so etwas zu testen, weil ihr es schon viele Male zuvor gemacht habt. Das ist kein Experiment – es geht darum, Dinge einfacher zu machen und mehr Verantwortung bei uns statt bei Beratern zu platzieren.“

Aus Lars’ Sicht deckt die neueste Version von Fast Track alle grundlegenden Anforderungen ab, einschließlich Finanzwesen, und bietet gleichzeitig einen klaren Weg für zukünftige Erweiterungen.